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Die W3C Gültigkeit testen?

Valid HTML 4.01! Valid CSS!

Internetseiten sollten für alle zugänglich sein und niemanden diskriminieren nicht nur, weil Barrierefreiheit für manche öffentlichen Bereiche gesetzlich vorgeschrieben ist. Es gibt eine unerschöpfliche Quelle von Informationen, an die Sie mit Ihrem Computer ohne fremde Hilfe kommen können: das Internet. Seit 1999 gibt es Richtlinien für die Zugänglichkeit von Websites, herausgegeben vom World Wide Web Consortium (W3C). Diese Richtlinien wurden von einigen fortschrittlichen Staaten in ihre Gesetzgebung übernommen, im Juli 2002 als Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) in das deutsche Behinderten - Gleichstellungs - Gesetz. In einigen Jahren werden barrierefreie Websites ganz selbstverständlich zum positiven Image einer Firma dazugehören. Von diesem Höchstmaß an Benutzer - Freundlichkeit profitieren nicht nur Sehbehinderte, sondern zum Beispiel auch ältere Menschen, die im Umgang mit den Neuen Medien noch unsicher sind.

Bild mit Rollstuhlfahrer

Barrierefrei?


Mit dem Internet besitzen wir ein wichtiges Instrument für die gesellschaftliche Teilhabe, für Gleichstellung und Selbstbestimmung. Es sollte jedem Benutzer /jeder Benutzerin möglich sein, das Internet grundsätzlich ohne Hilfe nutzen zu können. Eine nicht geringe Anzahl an BenutzerInnengruppen hat jedoch Probleme beim Zugang zu Informationen aus dem Internet. Insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen stoßen aufgrund ihrer speziellen Bedürfnisse und Einschränkungen auf Barrieren, die ihnen den Zugang zum Internet und die Nutzung der Angebote erschweren oder gar verwehren. Das betrifft vor allem die Navigation und Lesbarkeit der angebotenen Inhalte.

Woran sehen Sie, dass eine Website barrierefrei ist?

Im Idealfall, wenn Design und Programmierung stimmen, bemerken Sie es als Normalbenutzer/in optisch gar nicht. Sie bemerken höchstens, dass die Seite schnell lädt, weil der Quellcode schlank gehalten ist.
Sie bemerken, dass Sie sich auf der Seite gut zurechtfinden, weil eine nach W3C Richtlinien programmierte Seite im allgemeinen auch benutzerfreundlichen Kriterien entspricht. Sie sehen vielleicht auch, dass die Seite ein neueren Webtrends entsprechendes klares, geradliniges und schnörkelloses Design hat.
Und möglicherweise stellen Sie erfreut fest, dass Sie die Schrift beliebig grösser stellen können und dass ausgedruckte Seiten nur den Inhalt der Seite ohne die Navigation zeigen. Wenn Sie Webseiten vom Marketingstandpunkt aus betrachten, werden Sie feststellen, dass barrierefreie Seiten automatisch auch für Suchmaschinen optimiert sind. Sie verstecken nicht ihre Unterseiten vor der Suchmaschine durch eine javascriptabhängige Navigation. Wichtige Inhalte stehen im Quellcode am Anfang und sind nicht in Layouttabellen verschachtelt, Überschriften sind auch im Code als Header markiert. Bilder sind beschriftet und werden damit auch von Suchmaschinen indiziert. Wenn Sie auf assistive Technologien angewiesen sind, um Webseiten lesen zu können, merken Sie sehr deutlich, wenn eine Seite barrierefreier als der Durchschnitt ist. Ihr Screenreader oder Sprachbrowser stürzt nicht ab, ärgert Sie nicht mit unverständlichen Bildernamen, undurchsichtigen Framesets, Layouttabellen und sinnlosen Codepartikeln und liest auch nicht deutschsprachige Wörter korrekt vor. Auch Ihr linear lesender Textbrowser zeigt die Textbausteine einer Seite in der richtigen Reihenfolge an und lässt Sie Formulare gut bedienen. Wenn Sie sich mit Webdesign befassen und den Quellcode einer barrierefreien Seite analysieren, werden Sie bemerken, dass Barrierefreiheit gar nicht schwer erreichbar ist. Es handelt sich dabei nicht um eine Geheimwissenschaft, die völliges Umlernen und gänzlich neues Programmieren erfordert. Aktuellen Webstandards entsprechender valider Code sowie Trennung von (X)HTML-Struktur und Formatierungsangaben in Stylesheets bilden die Grundlage. Auf Tabellenlayout und Popups sollten Sie verzichten. Die Inhalte sollen mittels Überschrifts- und Absatzelementen klar strukturiert sein, Bilder sollen beschriftet und fremdsprachige Wörter markiert sein (strenggenommen auch alle Anglizismen in unserem Wortschatz, z.B. Home und Sitemap). Beschriftung von Formularelementen und Datentabellen sind weitere wesentliche Kriterien, die Sie beachten sollten. Vorzeigebeispiele, die barrierefreie Programmierung mit gutem Design verbinden, sind noch etwas schwer zu finden. Screendesigner/Innen beginnen erst langsam, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und kleine Agenturen spielen häufig eine Vorreiterrolle. Viele gut programmierte barrierefreie Seiten sind vom Design her schlichter als sie sein müssten und bekräftigen damit das Vorurteil, dass Barrierefreiheit sich nur schwer mit CI konformen, marketingwirksamen Unternehmensauftritten verbinden lässt. Auch öffentliche Seiten wählen oft noch den Weg einer zusätzlichen behindertengerechten optisch weniger ansprechenden Version der Seite als ihren bisherigen Internetauftritt generell für alle zugänglich zu machen.


Testen Sie, ob Ihre Seite nach den Richtlinien des World Wide Web Consortiums (W3C)in HTML und XHTML barrierefrei programmiert wurde: HTML Test . Hier werden die Stylesheets unter die Lupe genommen: CSS Test

Um unsere Seite zu prüfen, klicken Sie einfach hier auf diesen Link!

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